Sonderausstellung - Kriegsfotografien von Valery Faminsky

Soldaten der Roten Armee am Ufer der Oder

Soldaten der Roten Armee im Gebiet der Seelower Höhen. Deutschland, April-Mai 1945.

Der Soldat Valery Faminsky folgte 1945 der 5. Stoßarmee auf ihrem Weg nach Berlin. Seine Mission: Die Arbeit des sowjetischen Sanitätswesens zu dokumentieren. Darüber hinaus erlaubte sich der Kriegsfotograf auch private Momentaufnahmen des Krieges. Er lieferte die Aufnahmen nach Kriegsende vereinbarungsgemäß ab - und behielt die Negative. Diese einzigartige Überlieferung verblieb im Familienbesitz, bis sich die Nachfahren 2016 dazu entschlossen, sie zu verkaufen. Arthur Bondar erwarb sie. Nach Sichtung der Motive entschloss er sich, die Aufnahmen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eine Auswahl dieser Motive wird im Besucherzentrum der Gedenkstätte Seelower Höhen ausgestellt.

Herkunft und Lizenzierung: © Arthur Bondars Private Collection


Zeitraum: 06.01.2026 - 10.05.2026


Die Aufnahme zeigt einen von Hunden mithilfe von angelegtem Geschirr gezogenen Holzwagen, auf dem ein Verwundeter mitgeführt wird. Ein weiterer Soldat lenkt den Wagen durch Zügel.

Transport von Verletzten aus der Kampfzone mit Hunden. In der Nähe der Seelower Höhen, April 1945

Eine Aufnahme von Valery Faminsky in sowjetischer Uniform. Er hat sich seine Kamera am Gurt um den Hals gehängt

Valery Faminsky, Berlin Mai 1945

In zwei länglichen Kartons lagern viele Foto-Negative. Drei Pappschilder beschreiben auf Russisch grob den Inhalt der Kartons

Die Entdeckung des Archivs: Negative



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